Stoßwellentherapie

 

Diese Therapieform wurde durch die Möglichkeit damit Nierensteine von außen (extrakorporal) zertrümmern zu können bekannt. Dabei werden akustische Wellen, wie sie bei explosionsartigen Vorgängen entstehen, genutzt. Treffen diese Wellen auf ein Hindernis, entfalten sie auch entfernt vom Entstehungsort ihre Wirkung (man denke z.B. an das Bersten einer Fensterscheibe nach einer Explosion). Dieses physikalische Prinzip macht man sich bei der Behandlung von Nierensteinen zunutze, die Stoßwelle wird in Richtung Nierenstein durch den Körper geleitet, dringt weitergehend schädigungsarm bis zu dem harten Material des Steins vor und bewirkt häufig dessen Zerstörung.

 

Wir nutzen unser Stoßwellentherapiegerät (fokussiert oder radial)  bei orthopädischen Indikationen. Dabei ist eine exakte Lokalisierung aufgrund der Schmerzangabe des Patienten möglich. In diesem Bereich werden je nach Indikation unterschiedliche Arten der Stoßwellen appliziert, dabei wird auch die Stärke und Frequenz variiert. Dadurch werden komplexe Vorgänge ausgelöst, die bis heute nicht in allen Einzelheiten geklärt sind und oftmals zu einer Verbesserung der Beschwerdesymptomatik führen.

 

In der Regel werden 1-5 Behandlungen durchgeführt. Sie dauern in der Regel wenige (bis maximal 20) Minuten und sind teilweise sehr schmerzhaft, wobei eine ständige Kommunikation mit dem Behandler stattfindet (Biofeedback) und ggf. die Energiestärke des Gerätes angepasst wird. Der Abstand zwischen den Behandlungen beträgt meist 5-14 Tage, in der Zwischenzeit sollten keine schmerzhaften Belastungen der behandelten Region erfolgen und ausreichend Flüssigkeit zugeführt werden.

 

Die Stoßwellentherapie ist keine Leistung der gesetzlichen Kassen, auch die privaten Kassen übernehmen nicht jede derartige Behandlung. Die Kosten betragen, je nach Einsatz und Dauer der unterschiedlichen Stoßwellenarten 30-200€ pro Sitzung. 

 

Indikationsbeispiele:

Grundsätzlich ist die Stoßwellentherapie eher bei chronischen Problemen des Bewegungsapparates indiziert. Folgende Erkrankungen kommen z.B. in Frage:

Tennisellenbogen (Epicondylitis humeri radialis)

Golferellenbogen (Epicondylitis humeri ulnaris)

Fersensporn ggf. auch mit Entzündung des Fußsohlenbindegewebes (Fasziitis plantaris, Plantarfasziitis)

Kalkschulter (Tendinosis calcarea)

Hüftschmerzen durch Reizung des großen Rollhügels außen am oberen Oberschenkel (Trochantersyndron)

Muskelprobleme wie Verspannungen, Verletzungen   

   

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